PLANAR meets Jugendstil

By 14. Februar 2020 Allgemein No Comments

Innovatives Türendesign in denkmalgeschütztem Mannheimer Altbau

Bild: Die PLANAR von JELD-WEN offeriert seit ihrer Markteinführung eine echte Alternative bei der Ausbildung des Türfalzes.

Bei denkmalgeschützten Immobilien kommen einem Stuckleisten aus Gips, Dielenböden und Türen mit aufgesetzten Zierleisten in den Sinn. Dass man das Thema Altbausanierung jedoch auch gänzlich anders interpretieren kann, zeigt ein herausragendes Referenzobjekt von Marktführer JELD-WEN. Die hier ausgeführte Designtür PLANAR ermöglicht Architekten und Planern eine clevere, überaus selbstbewusste und bislang nahezu ungenutzte Auslegung der Türfalz-Symmetrie.

Mannheim. Bekannt für Eishockey, die Quadrate und vor allem seine singenden Söhne. Die Stadt, an der der Neckar in den Rhein fließt, war, was wenige heute noch wissen, lange Zeit eine Ikone klassischer Architektur und Baukunst. Besonders neubarocke und Jugendstil-Bauten zierten bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Stadtbild. Lediglich Teile der Mannheimer-Oststadt mit ihrer Paradestraße, der Augustaanlage, sowie dem Wahrzeichen der Stadt, dem Mannheimer Wasserturm, blieben von der Zerstörung weitestgehend verschont oder wurden originalgetreu wiederaufgebaut. Die Mannheimer-Oststadt gilt daher mit ihrem Bestand alter Villen und Stadthäusern aus der Gründerzeit als eine der begehrtesten Wohngegenden im gesamten Rhein-Neckar-Delta. In dieser Toplage sanierte die Mannheimer Projektentwickler-Gesellschaft Prüfer & Partner ein fünfstöckiges Mehrfamilienhaus, das um die Jahrhundertwende erbaut wurde.

Bild: Bei der PLANAR lassen sich Türblatt und Falz in unterschiedlichen Farben gestalten

Bei der gestalterischen Umsetzung überließ Matthias Prüfer, Inhaber des Unternehmens, nichts dem Zufall. Er selbst plante den umfangreichen Umbau der 14 Wohnungen und entwickelte für seine ebenfalls in dem Gebäude befindliche Wohnung ein ganz besonderes Wohnkonzept. Denn die länglich geschnittene Wohnung besteht aus zwei Teilen, die über einen privaten Fahrstuhl miteinander verbunden sind.

Im fünften Stock mit der darüber gelegenen offenen Galerie befinden sich der Wohnbereich mit Bad-, Schlaf- und Kinderzimmer sowie die Wohnküche. Eine Tür weiter, aber fünf Stockwerke tiefer, gelangt man dann in einen weiteren Wohnbereich mit offenem Bad, Pantryküche und kleinem Innenhof. „Hier“, so Matthias Prüfer, „kann man ungestört mit Freunden feiern oder einfach mal ein bisserl flippern“.

Das Konzept der zwei Wohnbereiche ist aber nicht der einzige Hingucker in der 265 qm großen Wohnung. Beim Rundgang fällt selbst Laien schnell auf, dass die Türblätter hier schwerelos vor der Wand zu schweben scheinen und entgegen der üblichen homogenen Farbgebung zweifarbig sind.

 

Bild: Scheinbar schwebend – die PLANAR von JELD-WEN

PLANAR – zargenlose Optik für Puristen

Matthias Prüfer musste nicht lange überlegen, als ihm sein Fachhändler die PLANAR zum ersten Mal zeigte: „Ich wusste auf den ersten Blick, dass die Tür genau in mein Selbstverständnis und meine Wahrnehmung eines modernen Wohnraumes passt“, erinnert sich der Projektentwickler. „Sie ist extravagant aber nicht protzig, schlicht aber nicht unsichtbar und schlussendlich so funktional und qualitativ hochwertig, wie eine Tür in einem solch gehobenem Ambiente sein muss.“ Prüfer bringt auf den Punkt, was viele Architekten unter einer modernen Tür verstehen. Doch was so selbstverständlich erscheint, ist alles andere als das. Beim Versuch, dem Phänomen der PLANAR auf den Grund zu gehen, drängt sich der Eindruck auf, dass dieses Modell in der Lage ist, das Tor (oder besser die Tür) zu einer neuen Ära Innentüren aufzustoßen.

Funktions- und Sichtweisen: die PLANAR

Der schwebende Charakter der PLANAR entsteht durch den 45 mm großen Falz des Türblatts. Die Bekleidungsbreite der Zarge wird somit komplett überdeckt und unsichtbar gemacht. Ferner sind die Beschläge bei geschlossener Tür nicht sichtbar.

Bild: Der 45 mm breite Falz legt sich über die Bekleidung der Zarge und verdeckt diese

Es entsteht der Eindruck, die Tür würde ohne erkennbare Befestigung vor der Wand schweben. Lediglich das einzig offensichtliche, türtypische Element, der Drücker, ist geblieben. Alles andere, was die homogene Gestaltung der Wand zunichtemachen würde, konnte dank klugen integrativen Designs aus dem Blickfeld des Betrachters eliminiert werden. In geöffnetem Zustand offenbart sich auf der Schließseite ein neues Bild, denn der Falz sowie die Kanten des Türblatts sind bei Familie Prüfer anthrazitfarben (Farbton ORCA) gestaltet. Die Farbkombination kann sich nicht nur im geöffneten Zustand sehen lassen.

Bei geschlossener Tür wirkt die dunkle Kante des Türblatts wie eine Schattenfuge zwischen Wand und Türblatt, dies lässt die Tür optisch noch ein wenig mehr schweben. JELD-WEN bietet für die PLANAR vielseitige Farbkombinationen an, in denen Türblatt und auch die Zarge zusammengestellt werden können.

Der Falz – Vorstoß in die dritte Dimension

So teilt sich der Türenmarkt auf: Neben den klassisch gefälzten Türen und den stumpf einschlagenden, flächenbündigen Varianten offeriert die PLANAR seit ihrer Markteinführung eine echte Alternative bei der Ausbildung des Türfalzes. Diese scheint auch offensichtlich den architektonischen Zeitgeist zu treffen. Ein bisschen hybrid ist sie aber dennoch, denn schließlich ist das Türblatt gefälzt, auch wenn man dies nur im geöffneten Zustand sehen kann.

Bild: Zweifarbigkeit von Falz und Türblatt bei der PLANAR

Für alte Stahlzargen geeignet

Doch genau diese Hybridität macht die PLANAR zu einer universellen Designtür für beide wichtigen Seiten des Bauens: dem Neubau sowie dem Bauen im Bestand. Denn dank des 45 mm großen Falzes kann die PLANAR wahlweise in Kombination mit einer neuen Holzzarge in der Bekleidungsbreite von 45 mm oder für den Einsatz in Kombination mit vorhandenen oder neuen Stahlzargen werkseitig vorbereitet werden. Damit ergibt sich ein immenses Beratungspotential für Fachhandel und Handwerk, denn in vier von fünf Fällen geht es in der Beratung um Bestandsobjekte und nicht um Neubauten.

Trend – homogene, integrative Optik

Das Produktdesign ist auch bei Türen in den letzten Jahren immer integraler geworden. Die PLANAR geht hierbei sogar noch einen Schritt weiter als die flächenbündige, stumpf einschlagende Tür. Indem sie die Zarge unsichtbar werden lässt, schafft sie das, was sonst nur aufwendig zu verarbeitende Speziallösungen können: Aus dem zweiteiligen Bauelement Tür wird optisch ein einteiliges Bauelement.

Matthias Prüfer hat genau aus diesem Grund nur einen Blick benötigt, um sicher zu sein, dass alle Türen in seinem neuen Zuhause PLANAR sein sollen. Als erfolgreicher Projektentwickler und Immobilienexperte weiß Prüfer genau, was solvente, exklusive Kunden heute schätzen. „Die PLANAR bietet Möglichkeiten, eine hochwertige Wohnung oder Immobilie noch weiter aufzuwerten – das ist eine neue Qualität, die sonst nur schwer zu erreichen ist.“

Über JELD-WEN:

JELD-WEN ist einer der weltweit größten Hersteller von Türen und Fenstern und betreibt über 120 Produktionsstätten in 20 Ländern, vor allem in Nordamerika, Europa und Australien. JELD-WEN entwickelt, produziert und vertreibt ein umfangreiches Sortiment an Innen- und Außentüren, Fenstern sowie verwandten Produkten für den Neubau und die Renovierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. In der Region Zentraleuropa mit den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn sind Türlösungen unter den Marken JELD-WEN, DANA, Kilsgaard und Kellpax bekannt.

Die Marke JELD-WEN bietet ein umfangreiches Sortiment von hochwertigen Innentüren bis hin zu technischen Türlösungen für höchste Ansprüche z.B. an Brand-, Rauch-, Schall-, Strahlenschutz oder Sicherheit im Objektbereich. Die Vermarktung ist auf den spezialisierten Fachhandel sowie den professionellen Verarbeiter ausgerichtet. Dank vielseitiger Systemlösungen für unterschiedlichste Marktsegmente und Anforderungen, engagierter Mitarbeiter und nicht zuletzt dank ihres einzigartigen Liefersystems 5plus steht die Marke JELD-WEN für Verlässlichkeit und Qualität auf höchsten Niveau.

 

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe. Datenschutzerklärung | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück